RISE-Projekte

Grundlage für den Gebietsentwicklungsprozess bildet das Integrierte EntwicklungsKonzept (IEK). In dem Konzept werden die Entwicklungs- und Leistungsziele für Neuallermöhe festgeschrieben. Die Ziele sollen durch die Umsetzung von Projekten und Maßnahmen erreicht werden.

 

Die Projekte werden in einem Zeit-Maßnahmen-Kosten-Plan (ZMKP) aufgelistet. Dabei wird jedes Projekt einem Handlungsfeld zu- und in die Zielsystematik eingeordnet. Die Projekte werden mit den voraussichtlich anfallenden Kosten und Finanzierungspartnernauf die Jahre der Gebietsförderung verteilt. Der finanzielle RISE-Anteil liegt dabei bei max. 50%.

 

Projekte, die bereits umgesetzt sind oder sich in der Umsetzung befinden sind :

 

§        der Gebietsentwickler nimmt die Arbeit auf und bezieht das Stadtteilbüro in Neuallermöhe

§        der Internetauftritt zu Neuallermöhe geht an den Start

§        der Stadtteilbeirat wird gegründet

§        der Spielplatz am Konrad-Veix-Stieg wird umgestaltet

§        die Skateranlage am Juzena wird neu gestaltet

Vorstellung des Integrierten Entwicklungskonzeptes
Das integrierte Entwicklungskonzept (IEK) wurde durch den Lenkungsausschuss Programmsteuerung (LAP) am 24.06.15 beschlossen.
IEK_Präs_150706.pdf
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Bisher umgesetzte Projekte

Kinderbeteiligung für einen neuen Mondspielplatz

Bildrechte:

Lawaetz- Stiftung, AWO Kita Von-Halem-Str., Anton-Reé-Schule

Bauarbeiten am Spielplatz der Marta-Damkowski-Kehre

Vorher:

Bildrechte:

Lawaetz- Stiftung

Ideensammlung:

Bildrechte:

Birgit Beyermann - Spielhaus Allermöhe,

Ergebnis:

Einweihung Mondspielplatz 12.11.2015

Träger: Bezirksamt Bergedorf - Management des öffentlichen Raumes

Kosten: 210.000 €

    108.000 € Bezirksamt B, Management des öffentlichen Raums / RISE 102.000 €

Einweihung der Badewacht am Allermöher See 31.05.2015

Träger: "Sicheres Wasser" e.V.

Kosten: 30.000 €

     15.000 € Eigenmittel und Sponsoren / 15.000 € RISE

Neugestaltung der Skateranlage am Juzena 03.12.2014

Träger:  TSG Bergedorf / Juzena

Kosten: 200.000 €

            100.000 € Eigenmittel und Sponsoren / 100.000 € RISE

Gründung des Stadtteilbeirats 03.02.2014

Träger:  Stadtteilbüro Neuallermöhe (Johann-Daniel-Lawaetz-Stiftung)

Kosten: Aufgabenfeld der Gebietsentwicklung

Eröffnung Piratenspielplatz Konrad-Veix-Stieg 31.10.2013

Träger:   Bezirksamt Bergedorf - Management des öffentlichen Raums

Kosten: 154.800 €

             Bezirksamt Bergedorf - Management des öffentlichen Raums 77.400 € / RISE 77.400 €

Vorher:

Nachher:

Eröffnung des Stadtteilbüros 16.09.2013

Einrichtung der Internetseite

Träger:  Stadtteilbüro Neuallermöhe (Johann Daniel Lawaetz-Stiftung)

Kosten: 15.532 €

              8.132 € SAGA-GWG (ProQuartier), Bergedorf-Bille eG / 7.400 € RISE

            

Der Entwurf des Integrierten Entwicklungskonzeptes zum Herunterladen

IEK_NA_1.Teil_140602.pdf
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Vorläufiger Fahrplan bis Ende 2014:

  • Abstimmung durch BSU (Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt)
  • Abstimmung durch Fachbehörden und TÖB (Träger öffentlicher Belange)
  • Entscheidung im LAP (Lenkungsausschuss Programmsteuerung)

Die Dokumentation der Entwicklungskonferenz

Nach Beendigung des Beteiligungsverfahrens „Wir bauen unseren Stadtteil!“ wurde am

29. November bei der Entwicklungskonferenz darüber diskutiert, welche Projekte weiter verfolgt werden sollen. Nun ist die Dokumentation der Konferenz fertig und kann hier eingesehen werden:

Dokumentation
Entwicklungskonferenz Neuallermöhe 29.11
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"Wir bauen unseren Stadtteil" unterwegs in Neuallermöhe

Bereits Anfang August begann das Gebietsentwickler-Team mit dem Bau der Modellgrundlage.

 

Mit einer kleinen Gruppe, die durch Mundpropaganda von dem Vorhaben erfahren hat, die sogenannten „Moving Spirits“, wurden die ersten Treffen bestritten. Der erste Termin fand am 14. August im KulturA statt. Zu diesem Zeitpunkt war zunächst Neuallermöhe-Ost fertig gestellt. Am 21.8. sowie am 23.8. war das Modell zu Gast im Bürgerhaus Allermöhe. Auch dort waren bisher nur die eingeweihten „Moving Spirits“, die das Team mit zahlreichen Ideen und Problemlagen in das weite Spektrum der Aufgabenfelder einführte.

 

Am 26.8.2013 war die erste öffentliche Veranstaltung. Im KulturA begrüßten das Gebietsentwickler-Team sowie der Bezirksamtsleiter Herr Dornquast die vielen Gäste aus Bezirksamt, Politik, Institutionen sowie aus der Bewohnerschaft.

 

Nach dieser gelungenen Auftaktveranstaltung zog das Modell nach draußen und fuhr mit dem Stadtteilmodell durch Neuallermöhe. An zentralen Orten wurde das Stadtteilmodell aufgebaut und so von vielen Besuchern wahrgenommen und erkundet.

 

Die Tour begann am 28. August auf dem Fleetplatz. Bereits während des Aufbaus sammelten sich Interessierte und Aktive rund um das Modell. Nachdem die ersten Wohnstandorte entdeckt und stolz die Fähnchen gesetzt wurden, konnten bei gutem Wetter auch die ersten eigenen Wohnhäuser gebaut werden.

 

Weiter ging es dann am 4. September am Grachtenplatz. Auch dort war das Interesse enorm. Neben vielen Problemthemen, die direkt auf dem Modell gezeigt und erklärt werden konnten, gab es immer auch schon erste Ideen und Vorschläge, die verortet werden konnten. Kinder malten die weißen Flächen auf dem Modell aus. Ziemlich schnell wurde das Stadtteilmodell lebendig.

 

Das gute Wetter wurde ausgenutzt und bis Anfang Oktober weitere Plätze wie der Edith-Stein-Platz, die Grüne Mitte und ein weiteres Mal der Fleetplatz aufgesucht.

 

Durch das Aufsuchen verschiedener Plätze zu verschiedenen Uhrzeiten konnten viele unterschiedliche Personengruppen erreicht werden. Trotz alledem sollten bestehende Gruppen, die sich regelmäßig in den Gemeindehäusern oder anderen Einrichtungen treffen, speziell befragt werden.

 

Dazu war das Modell zu Gast in der Festeburg, bei einem Seniorentreffen, im KulturA bei Treffen der afghanischen und türkischen Frauengruppen sowie bei der russischen Gruppe. Auch bei der Wohngruppe des internationalen Bundes, den ElbeWerkstätten und bei einem Treffen mit den Jungs von dem Jugendcontainer von Alexander Gaal konnten viele Ergebnisse mitgenommen werden.

 

Zuletzt war das Modell am 14.11.2013 in der Gretel-Bergmann-Schule. Durch Vorankündigungen konnten die Klassensprecher mit Ideen der ganzen Klasse auftrumpfen, sodass auch hier am Ende das Modell mit reichlich Ideenkarten belegt war.

 

Durch das Aufnehmen der vielen Ideen, kam der Häuserbau leider ein wenig zu kurz. Aufgrund dessen wurde zu extra Bauterminen am 21., 22. sowie am 26. November aufgerufen, sodass letztendlich alle öffentlichen Gebäude sowie blockweise Mehrfamilienhäuser in die Höhe wuchsen.

 

Insgesamt konnten in dem Zeitraum vom 8. August bis zum 14. November an 18 „Wir bauen unseren Stadtteil“-Treffen mit Hilfe des Stadtteilmodells um die 500 Personen erreicht und ebenso viele Problemlagen, Ideen und Anmerkungen zusammengetragen werden.