Sehenswertes Neuallermöhe

Neuallermöhe verfügt über viele besondere Orte und Einrichtungen und ist auch für Besucher attraktiv. Einige dieser Attraktionen können auf diesen Seiten besucht werden oder bei einem virtuellen Gang durch den Stadtteil. Wer einen realen Spaziergang zu der Kunst im Stadtteil machen möchte, kann sich hier den Plan von Kokus zu Kunstobjekten im westlichen Neuallermöhe herunterladen:

Kunst in Neuallermöhe.pdf
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Fleetplatz mit Zuckerstangen

Bildrechte: ProQuartier

Der Fleetplatz ist der zentrale Platz des westlichen Neuallermöhes mit vielen Läden und Dienstleistungen. Mit dem spektakulären Wahrzeichen des Stadtteils, den Zuckerstangen ist er auch von weitem gut zu erkennen. Schwindelfreie bekommen hier einen ganz besonderen Blick auf den Stadtteil und die Umgebung. Die Zuckerstangen sind eines der Kunstprojekte, die von den Bauträgern im Stadtteil durch Kokus errichtet wurden.

Auch der Fleetplatz selbst ist ein architektonisches Highlight: An die Atmosphäre des berühmten Vorbildes der Piazza del Campo in Siena reicht er vielleicht nicht ganz heran, aber besonders von oben ist die spannende Muschelform des Platzes und die klassische Pflasterung gut zu erkennen.

KulturA

Bildrechte: ProQuartier

Das KulturA ist das Bürgerzentrum für das westliche Neuallermöhe und Umgebung mit einem monatlich wechselnden Kulturprogramm und vielen Kursen. Neben Theater- und Musikveranstaltungen für Erwachsene, Ausstellungen, Festen oder Flohmärkten ist Kinderkultur mit den monatlich stattfindenden Veranstaltungsreihen Kinderkino und Kindertheater ein Schwerpunkt des KulturA. Kulturelle Highlights sind der Karnevalumzug KarnevAllermöhe und die alle zwei Jahre stattfindenden Allermöher Festspiele. Das KulturA ist darüber hinaus Treffpunkt für verschiedene Initiativen und Gruppen, die auch eigene Projekte und Ideen verwirklichen können. An mindestens 360 Tagen im Jahr hat das Haus geöffnet und mit dem Café Evergreen auch einen leckeren Mittagstisch sowie Kaffee und Kuchen.

Bürgerhaus Allermöhe

Das Bürgerhaus Allermöhe ist seit 1989 die Begegnungsstätte für alle Bürgerinnen und Bürger in Neuallermöhe. Zahlreiche Vereine bieten eine Vielzahl von Veranstaltungen und Kursen an. Für private Feiern stehen zwei Säle zur Verfügung und die Cafeteria bietet von Montag bis Freitag in gemütlicher Atmosphäre preisgünstige Speisen und Getränke.

Grachtenplatz

Der Grachtenplatz liegt im Zentrum vom östlichen Neuallermöhe. Großzügig angelegt öffnet er sich zu dem seeartig erweiterten Allermöher Hauptfleet. Mit der architektonisch spannenden Franz-von-Asissi-Kirche und einigen Läden hat er die klassischen Merkmale eines Zentrums.

Spielscheune der Geschichten

Die SpielScheune ist ein großer überdachter Spielplatz, in der richtig getobt und herumgetollt werden kann. Viele Spielgeräte laden zum Klettern, Hüpfen und zu tollen Abenteuern ein. Das Besondere an der SpielScheune: Jeden Tag werden Märchen und Geschichten aus aller Welt erzählt.

Einzigartig macht die Spielscheune zudem, dass sie nicht-kommerziell ist – und damit niedrige Eintrittspreise hat – und dass sie von engagierten Menschen aus Neuallermöhe ehrenamtlich ermöglicht wird.

Kokus: Kunst auf Schritt und Tritt

In Neuallermöhe begegnet einem sprichwörtlich Kunst und Kultur auf Schritt und Tritt. Zu verdanken ist dies nicht zuletzt den Wohnungsunternehmen, die im westlichen Neuallermöhe mehr wollen, als Wohnungen vermieten. Sie haben sich vorgenommen, durch kommunikative Aktivitäten und durch Kunstobjekte die Attraktivität des Stadtteils zu erhöhen und das Wohlfühlen der Menschen im Stadtteil zu fördern. Hierfür haben sie den Verein Kokus e.V. gegründet, der vielfältige Veranstaltungen und Kunstwerke im und für den Stadtteil ermöglicht.

Beispiele für Veranstaltungen im Stadtteil finden Sie unter Termine. Hier werden nun einige der realisierten Kunstwerke vorgestellt. Eine vollständige Übersicht finden Sie auf den Internetseiten von Kokus.

Zuckerstangen

Bildrechte: ProQuartier

Künstler: Michael Dörner und Christoph Fischer, 2004,Ort: Fleetplatz

Material: Stahl z. T. farbig lackiert, ca. 15 t. Maße: Oberste Plattform 18 m. Turmspitze 25m. 

Die Turmspitzen sind beleuchtet. Der Turm besteht aus drei begehbaren Wendeltreppen.
Mit den Zuckerstangen wurde nach einer bundesweiten Ausschreibung ein unverwechselbares Symbol für den Fleetplatz, den zentralen öffentliche Dreh- und Angelpunkt des jungen Stadtteils geschaffen.

Windspiele

Bildrechte: ProQuartier

 

Künstlerin: Tonia Kudrass, 2002,Ort: Felix-Jud-Ring, gegenüber der Auffahrt zur A 25

Die Arbeit stellt vier Windhund- und vier Hasen-Silhouetten mit jeweils rotierenden Läufen, die als Windräder funktionieren, dar. Nach Tiergruppen geordnet stehen sie sich auf zwei Hügeln auf vier Meter hohen Stahlstangen gegenüber und sind aus Stahlblech gefertigt. Die Tiere entsprechen annähernd dem Orginalmaßstab der Vorbilder. Die Arbeit befindet sich im südlichen Teil des Sportplatzes2000 am Felix-Jud-Ring, gegenüber der Autobahnauffahrt zur A-25 auf zwei Erdhügeln.
Angefertigt wurden die Windspiele von dem Schmiedemeister & Restaurator Stefan Lasch-Abendroth.

Ader

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Künstler: Raphael Beil, 2012, Standort: Grüne Mitte / Hainbuchenallee

Gesamtmaße 6,00 x 1,50 x 2,50 Metern (Länge x Breite x Höhe)

Die dreiteilige Granitskulptur wurde auf einem nicht sichtbaren Betonfundament verankert. Aus norwegischem „Larvikit Blue Pearl“-Stein formte der Künstler ein in sich geschlossen wirkendes Objekt, mit einer organischen, aderförmigen Struktur. Es sieht so aus, als käme die Steinader direkt aus dem Erdreich und würde unter der Erdoberfläche weiterführen. Gebrochen wird diese organische Form durch vergoldete Pixelstrukturen im oberen Bereich der Skulptur, die eine virtuelle Skalierung bis hin zu einer architektonischen Wirkung erzeugen, die an eine teilweise beleuchtete Hochhausfassade erinnern lässt.

Stammplatz

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Künstler: Micky Damm, 2012

Standort: in Verlängerung Hainbuchenallee, zwischen Westensee und Kiebitzfleet Gesamtmaße: 10,00 x 2,50 x 3,50 Metern (Breite x Tiefe x Länge)

Ein aus Baumstämmen gebauter Sitzplatz für Groß und Klein rahmt den Blick auf das Wasser und ermöglicht neue Sichtweisen auf die bekannte Umgebung. Der gleichzeitig als Sitzplatz fungierende Durchgang kann sich im eigentlichen Sinn des Wortes zu einem Stammplatz für alle Bewohner Neuallermöhes entwickeln.

Figuren

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Künstler: Frank Voigts, 2007, Ort: S-Bahnhof Allermöhe

Figuren verkörpern den wartenden Reisenden. Es ist eine typische, alltägliche Bahnhofsszenerie auf den Bahnhöfen, die er darstellt: Eine Frau mit Reisegepäck steht auf dem Bahnsteig in Richtung Hamburg, ein Mann mit Zeitung steht wartend am gegenüberliegenden Bahnsteig. Sie stehen mit dem Rücken zueinander an einer Säule.
In seinem künstlerischen Konzept geht es dem Künstler um mehr, als nur um diese alltägliche Szenerie. Er setzt die Architektur, das direkte Umfeld und die inhaltliche Vorgabe „Mobilität“ in Bezug zu den Figuren. Das eine ist auf das andere bezogen und bildet eine Einheit.
Die Figuren, die er für den Bahnsteig entworfen hat, sind auf menschliche Maße vergrößerte Spielzeugfiguren, die normalerweise Modelleisenbahnanlagen zuzuordnen sind.

Der Künstler „stellt sich vor, wie die täglichen Besucher und Fahrgäste des Bahnsteigs im Laufe der Zeit die Figuren als Platz- und Erkennungszeichen der S-Bahnstation Allermöhe miteinander verbinden. Stamm-Fahrgäste der S-Bahn werden die Figuren bald als alltägliche Begleiter ansehen und vielleicht erhalten sie später auch durch eine Namensgebung eine eigene Identität.“

Und eine Namensgebung ist inzwischen erfolgt: Olga und Martin heißen die beiden Wartenden und einen eigenen Internetauftritt haben sie auch:
http://olga-und-martin.de/

Allermöher Wand

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Künstler: Andreas Schön und Matthias Berthold, 2007

Ort: S-Bahnhof Allermöhe

Eine Rasterstruktur aus blauen Glasplatten, wurde durch individuell gestaltete Motiv-Kacheln ergänzt. Persönliche Fotos, Zeichnungen und Texte der Anwohner von Neuallermöhe-West dokumentieren die kollektive In-Besitznahme eines anonymen Architektur-Fragments.

In einer Gemeinschafts-Aktion mit den Anwohnern und Institutionen des Stadtteils verwandelten sie die beschädigte Fassade am Eingang des S-Bahnhof Allermöhe in ein öffentliches Bilderalbum.